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Genauer hinschauen

HD-Fernsehen: Worauf Verbraucher beim Kauf der Geräte achten sollten


(djd). Immer größer, flacher und schärfer: Dieser Trend bei Fernsehgeräten hält seit Jahren ungebrochen an. Bildschirmdiagonalen von 150 Zentimetern und mehr sind keine Seltenheit mehr. Zudem erobert das besonders hochauflösende Ultra-HD die Wohnzimmer – immerhin fast jeder vierte Fernseher, der in der ersten Jahreshälfte 2016 über die Ladentheke ging, entspricht einer GfK-Studie zufolge bereits diesem neuen Standard. Doch Verbraucher sollten bei der Einrichtung des Heimkinos genau hinschauen. „Dass der Bildschirm hohe Auflösungen liefern kann, heißt noch lange nicht, dass tatsächlich die bestmögliche Bildqualität im Wohnzimmer ankommt“, erklärt Fachautor Martin Blömer von Ratgeberzentrale.de. Hier drei häufige Fragen rund um das scharfe Fernseherlebnis:

Welche Auflösung ist empfehlenswert?

Mit dem Siegeszug der Flachbildschirme verbreitete sich auch der HD-Bildstandard in kurzer Zeit. Zwei Millionen Pixel sorgen auf dem Bildschirm für kräftige Farben, starke Kontraste und detailreiche Auflösungen. Doch Vorsicht: Nur TV-Geräte mit dem Hinweis auf Full HD entsprechen wirklich diesen Werten. Heute ist bereits der Nachfolger im Handel erhältlich: Ultra HD, oft auch als 4K bezeichnet, punktet mit einer viermal höheren Auflösung. Da der Preisunterschied zwischen den beiden Standards immer geringer wird, empfiehlt es sich, bei der Neuanschaffung direkt auf die höhere Bildqualität zu setzen.



Foto: djd/HD Plus/Getty




Woran erkennt man, dass man tatsächlich die bestmögliche Bildqualität empfängt?

Die meisten Sender – ob öffentlich-rechtlich oder privat – sind derzeit in zwei Qualitäten zu sehen. Wer die scharfe Bildauflösung erleben will, muss jeweils den Kanal mit dem Kürzel „HD“ in der Kennung anwählen.

Welche Voraussetzungen muss man zu Hause schaffen?

Das Fernsehgerät ist nur die halbe Miete, denn zum vollkommenen TV-Vergnügen stellt die HD-Qualität eine wichtige Voraussetzung dar. So sind die öffentlich-rechtlichen Programme auch in HD frei empfangbar – für private Programme ist jedoch ein zusätzlicher Service erforderlich. Wer sein Programm über Satellit empfängt, kann hier auf den Service von HD+ zählen. Die Plattform bietet ihren Nutzern 22 der größten Privatsender und ermöglicht damit den Empfang von mehr als 50 Programmen in brillanter HD-Qualität. Wer sich unsicher ist, auf welchem Weg das Programm empfangen und was für die bestmögliche Auflösung benötigt wird, sollte dazu eine Beratung im Fachhandel nutzen, viele Informationen und Tipps vorab gibt es unter www.hd-plus.de.


Gut für die Augen


(djd). Gestochen scharfe Fernsehbilder holen nicht nur das echte Kinofeeling ins Wohnzimmer – sie sind auch besonders gut für unsere Augen. Das betont auch Dr. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Leiter der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln: „Hochauflösendes Fernsehen ist auch für Menschen mit Altersveränderungen des Auges besser als herkömmliche Standard-Qualität.“ Denn wenn sich etwa im Alter die Augenlinse eintrübt, lässt auch der Kontrast auf der Netzhaut des Auges nach. Abhilfe kann hier HD-Fernsehen schaffen, denn der höhere Kontrast dieser Geräte sorgt dafür, dass auch bei einer Trübung des Auges ein deutliches Bild auf der Netzhaut des Auges entstehen kann.



Foto: djd/HD Plus/Getty


 

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