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Von der Kuh bis ins Milchglas

Milch dürfte das am besten kontrollierte Lebensmittel Deutschlands sein

(djd). Für 98 Prozent der Bundesbürger zählen Milch und Milchprodukte einer Forsa-Umfrage zufolge zur täglichen Ernährung. Damit rangieren diese Lebensmittel in der Beliebtheit der Verbraucher sogar noch knapp vor Obst, Gemüse und Brot und deutlich vor Fleisch. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkmilch liegt in Deutschland seit vielen Jahren auf einem konstant hohen Niveau – 2015 wurden hierzulande im Durchschnitt 54 Liter pro Kopf konsumiert. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Konsum von Fruchtsäften/Fruchtnektaren betrug im selben Jahr lediglich 33 Liter pro Kopf.

Foto: djd/Landesvereinigung der Milchwirtschaft/Daniel Ernst – Fotolia

Rohmilch als sensibles Produkt

Die große Akzeptanz von Milch hat unter anderem auch den Grund, dass Milch das am besten untersuchte Lebensmittel Deutschlands sein dürfte. Im Bundesland Niedersachsen etwa wird die Milch jedes Milchlieferanten nach Angaben der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) in der Regel siebzehn Mal pro Monat kontrolliert – das ist häufiger als es der Gesetzgeber vorschreibt.
Rohmilch ist ein sensibles Produkt. Entsprechend streng müssen die Kontrollen sein. Die Muttermilch aller Säugetiere verfügt über eine ideale Nährstoffzusammensetzung, um den neugeborenen Nachwuchs mit allem zu versorgen, was er zum Wachstum benötigt. Dieses Milieu stellt jedoch bei unzureichender Hygiene bei der Erzeugung von Rohmilch und deren Verarbeitung zu Milchprodukten auch für unerwünschte Keime optimale Wachstumsbedingungen dar.
Deshalb unterliegt die Milch auf ihrem Weg von der Kuh bis zum Verbraucher wie kaum ein anderes Lebensmittel einer Vielzahl an Hygienemaßnahmen, Untersuchungen und Kontrollen. Dazu gehören gesetzliche Kontrollen, aber auch solche Untersuchungen, die im Rahmen der Eigenkontrolle auf den landwirtschaftlichen Betrieben und in der verarbeitenden Molkerei vorgenommen werden. Viele weitere Informationen gibt es unter www.milchwirtschaft.de.

Foto: djd/Landesvereinigung der Milchwirtschaft/Marco Grundt

Schnelltest beim Milchsammelwagen

Die Sicherstellung der Qualität beginnt bereits beim Futter. Eine gezielte Kontrolle sorgt dafür, dass die Milchkühe nur einwandfreies Futter ohne Rückstände und Verunreinigungen bekommen. Die Tiere selbst werden durch den Landwirt ständig hinsichtlich ihrer Gesundheit beobachtet und bei Krankheit von einem Tierarzt behandelt. Schon mit der Abholung der Milch durch den Milchsammelwagen werden Proben für die Untersuchungen im Labor gezogen. In der Molkerei wird der Milchsammelwagen erst dann abgetankt, wenn ein Schnelltest erwiesen hat, dass keine Rückstände von Tierarzneimitteln enthalten sind.

Dichtes Netz von Kontrollen

(djd). Ein weiterer Bestandteil der Qualitätsüberwachung von Milch sind beispielsweise in Niedersachsen Untersuchungen auf Ebene der sogenannten Stapeltanks bei den Molkereien. Daneben werden in den molkereieigenen Laboren die Rohstoffe sowie die erzeugten Produkte ständigen Untersuchungen hinsichtlich der mikrobiologischen, chemischen und sensorischen Qualität unterzogen. Bei Butter und Käse finden zudem umfangreiche Kontrollen unter Aufsicht der amtlichen Überwachungsstellen statt. Über die Milch ist somit vom Euter bis zum fertigen Produkt ein Netz von Untersuchungen gespannt. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.milchwirtschaft.de.

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